Bye bye Summerfeeling? Mit diesen 3 Schritten behalten Sie Ihre Entspannung nach dem Urlaub bei

Eigentlich ist es doch verrückt, dass man sich 345 Tage im Jahr auf durchschnittlich 20 Tage Urlaub freut. Also wie wäre es, wenn der Urlaub nicht nur der Tropfen auf den heißen Stein wäre, sondern Sie sich auch im Arbeitsalltag happy und entspannt fühlen würden?

Selbstcoaching nach der Urlaubszeit

Für alle, die gern mehr vom Urlaub über das ganze Jahr verteilt hätten, kommt jetzt eine kleine Coaching Einheit. Im Urlaub, also wenn es uns so richtig gut geht, steckt nämlich Lösungspotential für den Frust über das restliche Jahr hinweg. Das finden Sie mit den drei Schritten aus diesem Blog heraus.

Warum Sie die Ausnahme zur Regel machen sollten

Wenn Sie sich im Urlaub rundum glücklich und wohl fühlen, während der Arbeitszeit aber nicht, steckt in Ihrem Urlaub unglaublich viel Lösungspotential für Ihr hartes Arbeitsleben. Der Urlaub ist quasi die Ausnahme Ihres Problems. Wäre der Urlaub die Regel, wäre das Problem gelöst. Gute Idee? Dahinter steckt sogar eine systemische Fragetechnik im Coaching. Die sogenannte Ausnahmefrage. Schaffen wir es, aus der Ausnahme wieder mehr die Regel zu machen, haben wir kein Problem oder nur noch ein kleineres Problem. Bereit?

3 Schritte für anhaltende Entspannung und Erholung, wenn der Urlaub längst vorbei ist

1. Schritt: Sammlung

Notieren Sie sich bitte stichpunktartig Ihre spontanen Antworten auf folgende Fragen:

  1. Was genau war im Urlaub so schön anders als im restlichen Jahr?
  2. Wie fühlte ich mich im Urlaub im Unterschied zu sonst?
  3. Welche Routinen / Abläufe waren im Urlaub anders als in der Arbeitszeit?
  4. Welche Tätigkeiten machten mir im Urlaub richtig Spaß?
  5. Wie tankte ich im Urlaub Energie?

2. Schritt: Analyse

Schauen Sie sich nun bitte Ihre Antworten dazu nochmal genau an. Können Sie vielleicht einen roten Faden erkennen? Etwas, das sich in den Fragen wiederholt?

  • War es vielleicht, dass Sie selbstbestimmter über Ihre Zeit verfügen konnten, anstatt von Terminen getrieben zu sein?
  • Oder dass Sie Zeit hatten bestimmte Dinge zu tun, zu denen Sie sonst nicht kommen (Freunde treffen, gemütlich kochen, schlafen, lesen, in die Luft starren, etc.)?
  • Waren Sie insgesamt entspannter, weil Sie weniger Verantwortung hatten?
  • Welches Bedürfnis konnten Sie während Ihres Urlaubs gut versorgen, das sonst auf der Strecke bleibt (z. B. Selbstwertschätzung, Ruhe, Selbstbestimmung, Autonomie, Freiheit)?
  • Oder was sonst?

Sind Sie sich auf die Spur gekommen? Dann kommt jetzt der letzte, wichtigste Schritt. Denn vielleicht denken Sie gerade auch sowas wie: „Ja klar, aber das geht halt nur im Urlaub. Wie soll ich das sonst machen?“

3. Schritt: Lösungsidee

Der letzte Schritt besteht darin zu brainstormen, wie Sie die Dinge, die Ihnen bei step 2 aufgefallen sind, ein kleines Stück in Ihren Arbeitsalltag integrieren können. Werden Sie also kreativ. Es muss nicht 1:1 die Urlaubslösung sein, es reicht ein Souvenir – ein Mitbringsel, das bleibt.
Fühlen Sie sich z.B. im Alltag zu sehr von Terminen getrieben, schaffen Sie sich kleine Freiräume in der Woche. Richten Sie sich den terminfreien Dienstagvormittag und Freitagnachmittag ein. Blocken Sie sich diese Zeit für Ihre Tätigkeiten, die Konzentration brauchen. Sorgen Sie dafür, dass Ihnen dort keine Termine reingelegt werden. Denn Sie sind in dieser Zeit bereits verplant - mit sich selbst, aber muss ja keiner wissen ;-)!
Fehlt Ihnen im Alltag die Entspannung, überlegen Sie sich, wie Sie sich die Urlaubsentspannung in kleinen Dosen über die Woche verteilt bewusst zurückholen können. Das kann z.B.

  • ein ausführlicher Lunchtermin mit einer befreundeten Kolleg*in sein
  • ein Morgen, an dem Sie 30Min später ins Büro gehen, um vorher joggen zu gehen (oder 30Min früher aufstehen)
  • ein Wochenendtrip zum Wandern ins nahegelegene Erholungsgebiet
  • die Fortsetzung des spannenden Romans, den Sie im Urlaub verschlungen haben
  • etc.

Kleine Dinge können große Effekte haben

Was auch immer bei Ihnen für Entspannung sorgt, planen Sie es sich in kleinen Dosen verteilt über die Woche / den Monat bewusst ein, anstatt nur auf den nächsten Urlaub zu warten.

Und es geht auch noch kleiner, doch mit großer Wirkung. Fehlt Ihnen vielleicht mehr Ruhe im hektischen Alltag? Gehen Sie zur Mittagspause um den Block und hören Sie dabei eine Entspannungsmeditation. Oder legen Sie einfach die Füße auf den Schreibtisch, machen Sie für einen Moment die Augen zu und atmen Sie ein paar Mal tief ein und aus.

Es liegt an Ihnen. Werden Sie kreativ und überlegen Sie sich bewusst, was Ihnen im Urlaub so guttut. Gönnen Sie es sich, das im Kleinen auch in den Alltag einzubauen. Dann scheint die Zeit bis zum nächsten Urlaub nicht mehr so lang – versprochen. Denn Sie setzen nicht weiter alles auf eine Karte, sondern kümmern sich auch sonst um sich und Ihre Bedürfnisse. Das macht zufrieden, glücklich und ausgeglichen.

Unterstützung gefällig?

Und wenn Sie einen kleinen Gedankenanstoß brauchen, was wirklich hinter Ihrem Urlaubsfeeling steckt und wie Sie das in den Arbeitsalltag integrieren, helfe ich Ihnen gern dabei.
Vereinbaren Sie einfach gleich eine kostenfreie und unverbindliche Strategysession mit mir in meinem online Kalender.

Ich bin gespannt zu hören, wie Sie am liebsten Ihren Urlaub verbringen :)!

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