Über mich
Ich bin Johanna Friesenhahn
Ich hatte das, was man als erfolgreichen Karriereweg bezeichnet:
Ich arbeitete an einer renommierten Universität, lehrte und forschte, schrieb meine Dissertation, sprach auf Konferenzen...
Aber etwas stimmte nicht...
Von außen erfolgreich – innen leer
Ich war engagiert, zuverlässig, leistungsbereit.
Und gleichzeitig fühlte ich mich innerlich immer weniger wirksam. Ich machte meine Arbeit gut, aber das Gefühl, wirklich etwas zu gestalten oder zu bewirken, blieb aus.
Ideen, für die ich brannte, verschwanden in Strukturen. Entscheidungen trafen andere. Je mehr ich funktionierte, desto leiser wurde das, was mich eigentlich antrieb.
Sicherheit ohne Autonomie
Ich arbeitete in sicheren, anerkannten Systemen und merkte, wie sehr mir Autonomie fehlte. Nicht weil jemand mir Steine in den Weg legte, sondern weil das System eben so funktionierte.
Nach außen war alles stimmig. Nach innen wuchs das Gefühl festzustecken.
Der Gedanke, etwas grundlegend zu verändern, machte mir Angst. Meine Stelle war mit meiner Promotion verbunden. Ein Ausstieg fühlte sich nicht wie eine Option an.
Der Wunsch und das innere Verbot
Gleichzeitig wurde ein anderer Wunsch immer deutlicher: Ich wollte selbst als Coach arbeiten. Ich wollte Menschen im realen Leben begleiten, statt nur über Wirksamkeit zu forschen.
Und sofort meldete sich die innere Stimme:
Ich blieb. Es fühlte sich einfach sicherer an.
Erster Wendepunkt:
Selbstwirksamkeit erleben
Der erste Wendepunkt kam nicht durch Grübeln oder Planen, sondern durch das eigene Erleben. Ich ließ mich selbst coachen.
Zum ersten Mal gab es einen Raum, in dem ich alles aussprechen durfte: Zweifel, Ideen, Wünsche.
Wir arbeiteten nicht an Zielen, sondern an meinen inneren Grenzen. An Glaubenssätzen, die mich gehalten hatten und gleichzeitig begrenzten.
Und als ich meiner inneren Kritikerin mal für einen Tag Redeverbot gab, veränderte sich plötzlich etwas. Nicht theoretisch, sondern körperlich! Ich spürte Klarheit, Energie, Vorfreude.
Da wusste ich: So will ich leben. Und so will ich arbeiten.
Freiheit heißt Verantwortung
Die Entscheidung, meinen eigenen Weg zu gehen, bedeutete für mich persönliche Freiheit – und volle Verantwortung. Für alles, was mir gelingt. Und vor allem für das, was nicht funktionierte.
Diese Form von Selbstwirksamkeit war neu. Und sie veränderte alles!
Zweiter Wendepunkt:
Die Geburt meines Sohnes
Als ich Mutter wurde, verschoben sich meine Prioritäten noch einmal - und zwar grundlegend! Doch da war diesmal noch eine ganz neue Klarheit.
Ich merkte schnell, dass mich meine bisherigen Pläne langfristig nicht erfüllten.
Plötzlich stellte sich eine neue Frage bei jeder Entscheidung: Ist es dieser Auftrag wert, dafür weniger Zeit mit meinem Kind zu haben?
Ich reduzierte meine Arbeitszeit deutlich. Mein Umsatz blieb stabil. Mein Fokus wurde noch klarer – sowohl für mich als auch für meine Klientinnen.
Erfolg bedeutete nicht mehr „schneller - weiter - höher“, sondern passender!
Und heute?
Heute begleite ich Frauen, die viel tragen. Im Beruf. In der Familie. In sich selbst.
Frauen, die leistungsfähig sind und spüren, dass alte Muster nicht mehr helfen, ja sogar blockieren. Die nicht mehr wollen, sondern stimmiger.
Ich arbeite nicht an Optimierung. Sondern an Selbstwirksamkeit, Klarheit und bewussten Entscheidungen. Damit Karriere, Familie und innere Haltung kein Widerspruch bleiben.
